Yves Klein
Yves Klein
Taschen
Weitemeier, Hannah
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In den Mitte der 1950er Jahre erklärte Yves Klein (1928–1962), dass „eine neue Welt einen neuen Menschen fordert.“ Mit seinem eigenwilligen Stil und seiner großen Ausstrahlung verfolgte dieser kühne Künstler eine kurze, aber ergiebige Laufbahn, in der er über siebzig Jahre mehr als 1.000 Gemälde schuf, ein Werk, das heute als Grundpfeiler der Nachkriegsmoderne gilt.
Klein machte sich vor allem mit seinen großen einfarbigen Leinwänden in seinem eigenen patentierten Blauton einen Namen. International Klein Blau (IKB), bestehend aus reinem Pigment und Bindemittel, ist zugleich satt und leuchtend, anregend und schmückend, und wurde von Klein als Mittel gedacht, die Unstofflichkeit und Unendlichkeit der Welt hervorzurufen. Die Werke dieser „Blauen Revolution“ scheinen uns in eine andere Dimension zu ziehen, als wären wir von einem perfekten Sommerhimmel hypnotisiert. Klein war auch bekannt für den Einsatz von „lebenden Pinseln“, bei denen nackte Frauen, mit International Klein Blau bemalt, Abdrücke ihrer Körper auf großen Papierbögen hinterließen.
Diese Einführung in die Grundzüge der Kunst stellt zentrale Werke Kleins vor, um einen Künstler zu zeigen, der zugleich Schausteller, Erfinder und Pionier der Aufführungskunst war. Mit Seite um Seite des stets faszinierenden International Klein Blau ist es sowohl ein unverzichtbarer Führer zu einem Meister der modernen Kunst als auch eine Betrachtung der einzigartigen Wirkung einer einzigen Farbe.
