Man's Country: More Than a Bathouse
Man's Country: More Than a Bathouse
Rattling Good Yarns Press, LLC
Keehnen, Owen und De La Croix, St Sukie
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Als Chuck Renslow 1973 Man's Country eröffnete, wollte er, dass es ein besonderer Ort wird – und das ist ihm gelungen. Das Badehaus war 45 Jahre lang ein Teil des schwulen Lebens in Chicago – es erfüllte verschiedene Rollen, unterstützte die größere Gemeinschaft und schuf unzählige Erinnerungen.
Rudolph Nurejew rannte nackt durch die Flure und rief: „Wer möchte auf einem Stern schwingen?“ Puppenspieler Wayland Flowers hielt im Fernsehraum Hof, nur mit einem Handtuch bekleidet, mit seiner Handpuppe Madame auf der Hand. Generationen schwuler Männer entdeckten hier ihre Sexualität in dieser „Oase des Vergnügens“ mit Annehmlichkeiten wie einem Imbiss, einem Laden, einem Nassbereich mit Whirlpool, einem Orgiezimmer, einem Turnsaal, Spezialräumen, einer Dachterrasse mit Garten und dem größten Dampfbad im Mittleren Westen.
Die Bühne im Music Hall bei Man's Country war eine Bühne für Talente wie Divine, die Village People, Judy Tenuta, Charles Pierce und Rusty Warren. Wenn keine Vorstellung stattfand, wurde getanzt. Manche Männer blieben sechs Stunden, andere kamen fürs Wochenende. Man's Country war ein Ort, an dem man seine Andersartigkeit frei ausleben konnte.
Als das ikonische Badehaus 2018 dem Abrissbagger zum Opfer fiel, endete die Geschichte von Man's Country, doch nicht die Legende. Die Geschichten und Erinnerungen werden weiterleben. Chuck Renslow sagte immer, er wolle, dass Man's Country mehr als nur ein Badehaus sei – und genau das war es.
Mit Kapiteln über den Techno-Tanzclub BISTRO TOO und die Lederbar CHICAGO EAGLE.
