Man Ray
Man Ray
Taschen
Ware, Katherine und Heiting, Manfred
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Man Ray (1890–1976) war ein vielseitiger Modernist, der in Malerei, Bildhauerei, Film, Druckgrafik und Dichtung tätig war. Doch seine Arbeit in der Fotografie, mit Aktstudien, Modeaufnahmen und Porträts, machte ihn zu einem Wegbereiter eines neuen Kapitels in der Geschichte der Kamerakunst und der bildenden Kunst.
Mit einer breit gefächerten Sammlung sowohl seiner berühmten als auch weniger bekannten Werke bietet diese Monographie einen lebendigen Überblick über Man Rays facettenreiches Schaffen und fotografisches Erbe. Sie verfolgt Rays künstlerische Anfänge in New York bis zu seiner zentralen Rolle in der Pariser Avantgarde, wo er an der ersten surrealistischen Ausstellung mit Jean Arp, Max Ernst, André Masson, Joan Miró und Pablo Picasso teilnahm und solche heute ikonischen Werke wie Noire et blanche und Le Violon d'Ingres schuf. Anhand zahlreicher Beispiele von Stillleben, Porträts und darüber hinaus sehen wir, wie Ray ständig mit neuen Techniken experimentierte und die Fotografie aus ihrem dokumentarischen Bereich in ätherische, poetische Ausdrucksformen führte – durch Mehrfachbelichtung, Solarisation und die besondere Art von Fotogrammen, die er scherzhaft „Rayografie“ nannte.
