Impressionism. 1860-1920
Impressionism. 1860-1920
Taschen
Walther, Ingo F
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Es war eine gesprenkelte und getupfte Hafenszene, die dem Impressionismus seinen Namen gab. Als Impression, Sonnenaufgang von Claude Monet im April 1874 ausgestellt wurde, griffen Kritiker den Titel des Werks und seine lockere stilistische Darstellung von Licht und Bewegung auf dem Wasser auf, um diese neue, impressionistische Strömung in der Kunst zu verspotten.
Wie bei vielen wegweisenden Kunstrichtungen erhielten die Kritiker ihre Abreibung. Heute ist der Impressionismus ein ernstzunehmender Anwärter auf die weltweit beliebteste Malereiepoche. Mit großen Ausstellungen, rekordverdächtigen Auktionspreisen und überfüllten Museen sind die einst als unfertig oder ungenau abgetanen Werke nun geliebt für ihre stimmungsvolle Wiedergabe von Zeit und Ort sowie für den stilistischen Schwung der schnellen Pinselstriche auf der Leinwand.
Trotz seiner Beliebtheit und einer Vielzahl von Veröffentlichungen bleiben viele Bereiche und Künstler des Impressionismus unzureichend erforscht. Dieses TASCHEN-Buch schließt diese Lücke, indem es das Ansehen zu Unrecht vernachlässigter Wegbereiter wie Berthe Morisot, Lucien Pissarro und Gustave Caillebotte hebt und zugleich die Merkmale des Impressionismus untersucht, vom Malen en plein air bis zu lebhaften Farbkontrasten, nicht nur im Ursprungsland Frankreich, sondern auch in ganz Europa und Nordamerika.
