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Bong Joon Ho: Dissident Cinema
Bong Joon Ho: Dissident Cinema
Harry N. Abrams
Little White Lies, Han, Karen und Lowery, David
Normaler Preis
€43,56 EUR
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Verkaufspreis
€43,56 EUR
Inkl. Steuern.
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Pages
272 pp.
Language
English
Author
Han Little White Lies
Publisher
Harry N. Abrams
Date
2022-11-22
Binding
Hardcover
ISBN
9781419758126
Dimensions
8.9 in x 0.9 in x 10.8 in
Brillant illustriert und gestaltet vom in London ansässigen Filmmagazin Little White Lies, untersucht Bong Joon Ho: Dissidentisches Kino die Laufbahn des südkoreanischen Drehbuchautors und Regisseurs, der seit mehr als zwei Jahrzehnten von der Kritik gefeierte Spielfilme dreht. Den internationalen Durchbruch schaffte er mit dem Festivalliebling Barking Dogs Never Bite (2000). Danach wandte sich Bong der Geschichte eines realen Serienmörders in Memories of Murder (2003) zu und erntete erneut große internationale Anerkennung. Doch der große Durchbruch für Bong und die koreanische Filmbranche gelang 2006 mit The Host. Der Monsterfilm, der in Seoul spielt, feierte seine Premiere in Cannes und wurde sofort ein Erfolg – die breiteste Veröffentlichung in Südkorea aller Zeiten, stellte neue Einspielergebnisrekorde auf und verkaufte die Remakerechte in den USA an Universal. Bongs nächster Spielfilm, Mother (2009), feierte ebenfalls in Cannes Premiere, erhielt erneut viel Lob von der Kritik und fand sich auf vielen Bestenlisten für 2009/2010 wieder. Bongs erster englischsprachiger Film, Snowpiercer (2013) – angesiedelt in einem postapokalyptischen Zug, in dem Klassengegensätze in Klassenkampf umschlagen – folgte kurz darauf und brachte seine Arbeit aus dem südkoreanischen und Festivalbereich hinaus auf die Bühne des weltweiten kommerziellen Kinos. Mit Okja (2017) wurde Bong noch bekannter, wobei A. O. Scott von der New York Times den Film als „ein Wunderwerk der Vorstellungskraft und Technik“ bezeichnete. Bongs nächster Film, die schwarze Komödie/Thriller Parasite (2019), reduzierte die Handlung auf zwei Schauplätze und zwei koreanische Familien im Mittelpunkt, erreichte aber neue Karrierehöhen, gewann mit einstimmiger Entscheidung die Goldene Palme sowie bahnbrechende Oscars für den besten Film, die beste Regie, das beste Originaldrehbuch und den besten internationalen Spielfilm. Die abrupten Tonwechsel in Parasite – von Dunkelheit über Drama, Slapstick bis hin zu schwarzem Humor – sowie die Kritik am Spätkapitalismus und amerikanischem Imperialismus stehen im Dialog mit Bongs gesamtem Werk. Die Monografie von Kulturjournalistin Karen Han, die sich mit Bongs mittlerer Schaffensphase beschäftigt, wird sein Gesamtwerk, einschließlich Kurzfilmen und Musikvideos, beleuchten, um die Geschichten hinter den Filmen mit unterstützenden Analysen und Interviews mit Bongs wichtigsten Mitarbeitern zu vertiefen. Das Buch erforscht zudem Bongs Aufstieg im kulturellen Blickfeld des Westens und bringt die Leser auf den neuesten Stand seiner Karriere, bevor sein nächstes Meisterwerk erscheint.
