Outlandish Blues: 150 Years of Opera, Concert and Ballet in Montevideo
Outlandish Blues: 150 Years of Opera, Concert and Ballet in Montevideo
Wesleyan University Press
Jeffers, Honorée Fanonne
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Wurzeltief und seelenvoll erfinden die Gedichte das häusliche und geistliche Leben neu.
Preisträgerin des Harper Lee Preises (2018)
Heftig und sinnlich verbinden die Gedichte in Outlandish Blues die Alltagssprache mit einem schimmernden Liedhaften und brechen von der Seite in Gesang aus. Honorée Fanonne Jeffers sieht den Blues, den sie als die „gemeinsamen ‚blauen Töne‘“ bezeichnet, als eine wichtige Schnittstelle zwischen dem Weltlichen und dem Göttlichen sowie zwischen den verschiedenen afroamerikanischen Umgangssprachentraditionen, von geistlichen Liedern bis zum Jazz. Teilweise Nina Simone, teilweise Bessie Smith, sind ihre Gedichte von einer schweißtreibenden Ehrlichkeit erfüllt und bewegen sich vom Persönlichen zum gemeinsamen Erleben. Diese Bewegung wird oft durch die Verwendung von Rollenfiguren erreicht, die hier in einer beeindruckenden Reihe von Gedichten über die biblischen Gestalten Hagar und Sarah konzentriert sind. Ob über eine zeitgenössische häusliche Szene, ein Sklavenschiff oder Aretha Franklin – dies sind Gedichte, die zur Seele der Erfahrung sprechen.
