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Departure(s)

Departure(s)

Knopf Publishing Group

Barnes, Julian

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Anzahl
Pages
176 pp.
Language
English
Author
Julian Barnes
Publisher
Knopf Publishing Group
Date
2026-01-20
Binding
Hardcover
ISBN
9780593804506
Dimensions
5.82 in x 0.7 in x 8.46 in
Anlässlich seines achtzigsten Geburtstags legt einer unserer großen Erzähler ein spielerisches und tiefgründiges Werk über Erinnerung, Liebe und das letzte Kapitel eines Schriftstellers vor.

Kurz nachdem unser Erzähler, ein Schriftsteller namens Julian, dieses kompakte Buch mit einer Erörterung der Funktionsweise des unwillkürlichen Gedächtnisses beginnt, unterbricht er sich selbst mit einer Mitteilung an die Leserschaft: „Es wird eine Geschichte geben – oder eine Geschichte in der Geschichte – aber noch nicht jetzt.“

Ob Abreise(n) nun überwiegend Fiktion ist oder nicht, so steckt doch viel von seinem Verfasser darin, einschließlich Barnes’ Auseinandersetzung mit der Blutkrankheit, mit der er seit seiner Diagnose im Jahr 2020 lebt, seiner langjährigen Beschäftigung mit Sterben und Trauer sowie seinem beißenden Sinn für die Erniedrigungen und verpassten Chancen, denen wir in der Liebe ausgesetzt sind. Die Geschichte, die er zu erzählen verspricht, ist eine Liebesgeschichte, die von zwei Freunden, die er in den 1960er Jahren an der Universität kennenlernte, jener Zeit der viel gepriesenen, aber selten erlebten sexuellen Freiheit. Julian spielte Kuppler für Stephen (groß, schlaksig, unsicher) und Jean (scharfzüngig und anziehend); als drittes Rad am Wagen war er tief in den Erfolg ihrer Liebe investiert und fühlte sich beleidigt, als sie sich trennten. Die Zeit vergeht schnell, und vierzig Jahre später versucht er es erneut, beobachtet, wie ihre wieder entflammte Beziehung Freuden, Verrat und Enttäuschungen anderer Art hervorbringt.

„Leben und Erinnerung können so... wunderlich sein, findest du nicht?“ Barnes nutzt sowohl sein erzählerisches Gedächtnis als auch seine (wirklichen?) persönlichen Tagebucheinträge, um nicht nur die wunderliche Beziehung von Jean und Stephen zu untersuchen, sondern auch seinen Blick als Schriftsteller darauf und wie seine Bemühungen zu ihren Gunsten am Ende zusammenkommen. Nachdem er ihnen versprochen hatte, nie über sie zu schreiben, bricht er dieses Versprechen, um ein anderes einzulösen – reichlich – für seine Leserinnen und Leser in diesem reizvollen und ergreifenden Spiel eines Romanciers, das nur Julian Barnes zu spielen weiß.
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